PageSpeed: So wichtig sind die Ladezeiten Ihrer Website!

Lesezeit: 2 Minuten

Während man vor knapp 10 Jahren noch fast ausschließlich mit Desktop-PCs und Laptops im Internet unterwegs war, ist die Zahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland innerhalb dieser 10 Jahre um ein 10-faches angestiegen. Und weil die meisten Smartphone-Nutzer unterwegs sind und nicht immer die beste Anbindung zum Internet haben, sollten Sie Ihre Website immer so schnell wie möglich machen!

Was ist PageSpeed?

Als PageSpeed wird die Zeit bezeichnet, welche benötigt wird um eine Website vollständig zu laden und anzuzeigen. Manchmal spricht man auch von der Zeit zum ersten Byte, allerdings gibt dieser Wert keinen direkten Aufschluss über die Ladezeit einer Website, sondern dient lediglich dazu, die Reaktionsgeschwindigkeit des Webservers zu messen. Nichtsdestotrotz sollten beide Werte gut geprüft werden, da in vielen Situationen nicht die Website selbst, sondern der ausliefernde Webserver schuld ist, weil dessen Reaktionsgeschwindigkeiten einfach zu hoch sind.

Wie kann PageSpeed gemessen werden?

Die meisten Browser bieten verschiedene Funktionen zur Messung der Website-Performance an. In Google Chrome oder Firefox öffnet man dazu zunächst den Inspektor. Dazu klickt man mit der rechten Maustaste auf einen beliebigen Bereich der Website und wählt dann “Untersuchen” oder “Element untersuchen” aus. Anschließend öffnet sich ein neues Fenster. Mit einem Klick auf “Network” oder “Netzwerkanalyse” erscheint eine Oberfläche, welche die Ladezeit einer Website in Echtzeit anzeigt. Nun muss die Seite nur noch mit F5 neu geladen werden und anschließend bekommt man in einem Wasserfalldiagramm angezeigt, wie lange die einzelnen Dateien vom Webserver heruntergeladen werden. Sollte man zuvor die Website bereits besucht haben, empfiehlt es sich außerdem STRG + F5 zu drücken, damit auch der Cache geleert wird und man die aktuellste Version der Seite angezeigt bekommt!

Es gibt auch verschiedene Tools im Internet, mit denen die Ladezeit einer Website gemessen werden kann:

Allein auf den Score sollte man sich allerdings nicht verlassen. Dies hat mehrere Gründe:

  • HTTP/2 wird von vielen Tools (noch) nicht beachtet, weshalb immer empfohlen wird alle Skripte und Stylesheets zu jeweils einem Dokument zusammenzufassen
  • Nicht alle Verbesserungsvorschläge können sinnvoll umgesetzt werden (Google Analytics Caching ist nicht beeinflussbar, weil die Daten auf externen Servern liegen, welche die Caching-Dauer vorgeben)
  • Optimierung von Bildern und Fotos wird in seltenen Fällen so stark übertrieben, dass die Qualität zu sehr darunter leidet (Vor allem wenn der Fokus auf hochauflösenden Bildern liegt, sollte man hier etwas aufpassen)

Wenn Sie in den oben genannten Tools einen grünen Wert erreichen, bedeutet das schonmal, dass Sie sich in einem guten Bereich bewegen. Viel wichtiger als der Score ist aber die tatsächliche Zeit, die benötigt wird, um alle wichtigen Inhalte anzuzeigen. Denn erst sobald alle notwendigen Elemente geladen wurden, kann ein Benutzer die Website richtig verwenden. Auch gute Inhalte bringen nichts, wenn sie der potenzielle Besucher nie zu sehen bekommt. Viel zu oft kommt es vor, dass Besucher aus Ungeduld direkt wieder zurück zur Suche klicken und ein anderes Ergebnis auswählen, welches schneller lädt.

Welche Vorteile bringt eine PageSpeed Optimierung?

  • Schnellere Ladezeiten für Ihre Website
  • Zufriedenere Kunden
  • Geringere Absprungraten
  • dadurch bessere Positionen in Suchmaschinen

… und mehr Verkäufe bzw. Leads, sowie eine höhere Conversion-Rate!

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Valentin Kossenko
Valentin Kossenko
Seit 2012 brenne ich für das Internet und die vielen Möglichkeiten, die es zu bieten hat. Aus Neugier entwickelte sich irgendwann ein regelrechter Zwang nach neuem Wissen. Wissen, welches ich gerne mit dieser Welt teilen würde! Als junger Unternehmer und Inhaber von WebEssenz stehe ich vor einer großen Herausforderung und einem noch größeren Abenteuer und bin schon ganz gespannt, wo es mich hinführt!

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